Was ist ein Dentalimplantat?

Dentalimplantate oder Zahnimplantate sind aus einer Titanlegierung gefertigte künstliche Zahnwurzeln. Sie werden in den Kieferknochen eingesetzt, um die Wurzel des (fehlenden) natürlichen Zahnes zu ersetzen. Anschließend werden künstliche Ersatzzähne an den Implantaten befestigt. Die Implantate dienen auf diese Weise als Anker, der die Ersatzzähne an ihrem jeweiligen Verwendungsort fixiert. Wenn nur ein Zahn fehlt, kann die Lösung in einer einzelnen Krone bestehen. Fehlen jedoch bereits mehrere Zähne, können Implantate auch zur Befestigung einer größeren festsitzenden Versorgung wie etwa einer Überkronung oder Brücke oder sogar eines herausnehmbaren Zahnersatzes dienen.

Vergleich Zahn - Zahnimplantat

Bild 1: Vergleich Zahn - Zahnimplantat

Patientenbereich

Was ist ein Dentalimplantat?

Dentalimplantate oder Zahnimplantate sind aus einer Titanlegierung gefertigte künstliche Zahnwurzeln. Sie werden in den Kieferknochen eingesetzt, um die Wurzel des (fehlenden) natürlichen Zahnes zu ersetzen. Anschließend werden künstliche Ersatzzähne an den Implantaten befestigt. Die Implantate dienen auf diese Weise als Anker, der die Ersatzzähne an ihrem jeweiligen Verwendungsort fixiert. Wenn nur ein Zahn fehlt, kann die Lösung in einer einzelnen Krone bestehen. Fehlen jedoch bereits mehrere Zähne, können Implantate auch zur Befestigung einer größeren festsitzenden Versorgung wie etwa einer Überkronung oder Brücke oder sogar eines herausnehmbaren Zahnersatzes dienen.

Vergleich Zahn - Zahnimplantat

Bild 1: Vergleich Zahn - Zahnimplantat

Was sind die Vorteile von Zahnimplantaten?

Mit Zahnimplantaten können Sie je nach Art der Implantatversorgung nahezu alle Lebensmittel essen, da diese neuen Zähne sehr stark und stabil sind – sie sehen aus und fühlen sich an wie Ihre eigenen, natürlichen Zähne und sie geben Ihnen nicht nur Ihr Lächeln, sondern auch Ihre Lebensqualität zurück.

Wie hoch sind die Erfolgsraten?

Trotz jahrzehntelanger klinischer und wissenschaftlicher Forschung gibt es keine 100-prozentige Erfolgsrate bei Zahnimplantaten. Dennoch haben sich die Erfolgsraten seit Beginn der Implantatchirurgie signifikant verbessert und die Zahnmedizin kann mit Stolz auf Erfolgsraten von deutlich über 90 Prozent bei der Großzahl der Implantatpatienten verweisen.

In einer von der Universität in Löwen (KUL) in Belgien über einen Zeitraum von 42 Monaten durchgeführten Studie konnte für das Aadva Implantatsystem eine Erfolgsrate von 98,3 % nach 42 Monaten nachgewiesen werden.

(„Observations cliniques relatives à l’implant GC Aadva en cabinet privé“; Brun, Leclerq, Merheb, Simons, van Meerbeek, Quirynen; Journal IMPLANT Chirurgie – Prothèse, Vol. 20; Mai 2014)

Die Erfolgsrate von Zahnimplantaten hängt in hohem Maße von Ihrer Mundhygiene ab. Implantate müssen, ebenso wie natürliche Zähne, mit einer Zahnbürste und Zahnseide gepflegt werden. Ihr Zahnarzt wird Sie mit dem geeigneten Reinigungsverfahren für Implantate vertraut machen. Auch regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen sind wichtig.

Für wen sind Zahnimplantate geeignet?

Wenn sich Ihre Gesundheit in einem guten Allgemeinzustand befindet und in Ihrem Kiefer ausreichend Knochenmaterial vorhanden ist, um ein Implantat zu halten, können Dentalimplantate eine gute Lösung für Sie sein. Selbst in schwierigen Fällen, z. B. wenn Ihr Kieferknochen geschrumpft ist, können Sie nach einem vorherigen chirurgischen Verfahren, wie etwa einem Knochenaufbau, dennoch in den Genuss eines Implantats gelangen.
Ihr Zahnarzt wird Ihnen nach einer sorgfältigen Untersuchung und Planung mitteilen, ob eine Implantatbehandlung in Ihrem individuellen Fall für Sie in Frage kommt.

Wie werden Zahnimplantate eingesetzt?

Die meisten chirurgischen Eingriffe im Rahmen der Implantologie werden in der Zahnarztpraxis durchgeführt. Im Allgemeinen reicht eine Lokalanästhesie bei diesen Eingriffen aus.
Der chirurgische Eingriff hängt von den jeweiligen individuellen Bedingungen, der gewünschten Art der Versorgung sowie von den Präferenzen des Patienten und des Zahnarztes/-chirurgen ab. Eine Implantatbehandlung kann daher aus nur einem einzigen chirurgischen Eingriff bestehen oder aber aus einem Verfahren, das in mehreren Schritten durchgeführt werden muss.
Placement of dental implants is a surgical procedure and carries the general risks of surgery.
Das Einsetzen der Zahnimplantate ist ein chirurgischer Eingriff und demgemäß mit den allgemeinen Risiken einer Operation verbunden. Nach der Untersuchung und Planung wird Ihnen Ihr Zahnarzt das für Sie mit dem geringsten Risiko verbundene und geeignetste Verfahren vorschlagen.


Die folgenden Fotos zeigen Beispiele dafür, wie Zahnimplantate Ihnen helfen können, Ihr dentales Wohlbefinden zurückzuerhalten und zu verbessern:

Ersatz eines einzigen (fehlenden) Zahnes durch eine Implantatkrone

Der Verlust eines Zahnes beeinträchtigt sowohl den ästhetischen Gesamteindruck des Gebisses als auch die Kaufunktion erheblich. Auch wenn viele Patienten kleinere Lücken – besonders in Bereichen, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind – in Kauf nehmen, ist es wichtig, über die langfristigen Konsequenzen einer solchen Lücke informiert zu sein. In vielen Fällen ist es so, dass sich die angrenzende Zähne im Laufe der Zeit in Richtung Lücke neigen und/oder der gegenüberliegende Zahn im Gegenkiefer allmählich herauswächst und sich verlängert. Diese Entwicklungen führen mit der Zeit dazu, dass die normale Kaubewegung gestört wird und in der Folge Probleme mit den Kiefergelenken entstehen. Es ist klüger, diesen Problemen vorzubeugen, indem man den fehlenden Zahn rechtzeitig durch ein Zahnimplantat ersetzt. Während in der konventionellen Behandlung die angrenzenden Zähne abgeschliffen werden müssen, um eine Brücke zu befestigen, kann der fehlende Zahn bei der implantologischen Behandlung ersetzt werden, ohne die benachbarten Zähne zu beschädigen.

Nachstehend ist eine typische Behandlung abgebildet:

Ausgangssituation, fehlender Backenzahn

Bild 2: Ausgangssituation, fehlender Backenzahn

Eingesetztes Implantat

Bild 3: Eingesetztes Implantat

Ein künstlicher Aufbau wird per Verschraubung am Implantat befestigt

Foto 4: Ein künstlicher Aufbau (Abutment) wird per Verschraubung am Implantat befestigt

Eine (Keramik-) Überkronung

Foto 5: Eine (Keramik-) Überkronung wird auf dem Aufbau fixiert und ersetzt den fehlenden Zahn

Je nach individueller Patientensituation kann die Behandlungsdauer von einer ‐einzigen Behandlung mit sofortiger Platzierung des Implantats bis zu einer Versorgung in mehreren Schritten – einschließlich Heilungsphasen – variieren. Ihr Zahnarzt wird sorgsam abwägen, welches Verfahren für Ihren individuellen Fall optimal geeignet ist.

Ersatz mehrerer fehlender Zähne durch eine Implantatbrücke

Der Verlust mehrerer Zähne führt zu einem schlechteren Kauvermögen und hat somit Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität, die nicht unterschätzt werden sollten. Die obengenannten Aspekte gelten natürlich umso mehr beim Vorhandensein größeren Lücken.
Doch auch in solchen Fällen kann eine implantatgetragene Versorgung eine komfortable Lösung darstellen, entweder ausschließlich auf Basis von Implantaten oder in Kombination mit vorhandenen „Pfeilerzähnen“. Die Behandlungsmethoden sind für gewöhnlich die gleichen wie im oben beschriebenen Fall eines einzelnen Zahnimplantats. Zur Veranschaulichung finden Sie nachstehend die entsprechende Bilderserie für eine implantatgetragene Brücke.

Ausgangssituation, fehlende (vordere) Backenzähne

Bild 6: Ausgangssituation, fehlende (vordere) Backenzähne

Implantate mit Einheilkappen

Bild 7: Implantate mit Einheilkappen

Auf dem Implantat befestigte künstliche Aufbauten (Abutments), Einprobe der Brücke

Bild 8: Auf dem Implantat befestigte künstliche Aufbauten (Abutments), Einprobe der Brücke

Die auf den Abutments befestigte (Keramik-) Brücke ersetzt die fehlenden Zähne

Bild 9: Die auf den Abutments befestigte (Keramik-) Brücke ersetzt die fehlenden Zähne

Auch in diesem Fall wird Ihnen Ihr Zahnarzt die für Sie optimale Methode und Lösung empfehlen.

Ersatz aller fehlenden Zähne in einem Kiefer durch eine Implantatbrücke oder einen implantatgetragenen Zahnersatz

Wenn alle Zähne eines Kiefers fehlen, erfordert dies eine anspruchsvolle und komplexe Versorgung, da den meisten Patienten einfache Vollprothesen unangenehm sind und sie sich daher einen festsitzenden Zahnersatz wünschen.
Je nach Anzahl der verwendeten Implantate kann diese Versorgung entweder als komplett implantatgetragener oder als teilweise schleimhaut- und teilweise implantatgetragener Zahnersatz konzipiert werden.

Zahnloser Oberkiefer

Bild 10: Zahnloser Oberkiefer

Zahnloser Unterkiefer

Bild 11: Zahnloser Unterkiefer

Implantatgetragene Brücke: Je nach individueller Patientensituation, bspw. allgemeiner Gesundheitszustand, Knochenqualität, Gegenkieferbezahnung etc., werden mehrere Implantate – vorzugsweise gleichmäßig über den Zahnbogen verteilt – in den zahnlosen Kiefer eingesetzt. Diese Implantate dienen als Stützpfeiler für eine Brücke, die dann entweder per Schraubverbindung oder Zementierung fixiert wird.

Eingesetzte Implantate, gleichmäßig über den Zahnbogen verteilt

Bild 12: Eingesetzte Implantate, gleichmäßig über den Zahnbogen verteilt

 Mit Abutments versehene Implantate dienen als Stützpfeiler für die Brücke

Bild 13: Mit Abutments versehene Implantate dienen als Stützpfeiler für die Brücke

Einprobe und Fixierung der Brücke (in diesem Fall mittels Verschraubung)

Bild 14: Einprobe und Fixierung der Brücke (in diesem Fall mittels Verschraubung)

Endresultat, vollständig implantatgetragene Brücke

Bild 15: Endresultat, vollständig implantatgetragene Brücke

Implantatgetragener Zahnersatz: Nicht in jedem Einzelfall ist eine implantatgetragene Brücke über den gesamten Zahnbogen die optimale Lösung. Liegt beispielsweise eine reduzierte Verfügbarkeit von Knochenmaterial vor, die umfangreiche und kostenintensive chirurgische Maßnahmen (Knochenaufbau) im Vorfeld erforderlich macht, ziehen viele Patienten Lösungen vor, bei denen nur eine begrenzte Anzahl von Implantaten an dafür geeigneten Stellen eingesetzt wird. In solchen Fällen ist ein schleimhautgetragener, implantatgestützter Zahnersatz eine komfortable Lösung. Die Implantate übernehmen einen wesentlichen Teil der Kaubelastung, sie unterstützen die Stabilität der Versorgung und verhindern das Wackeln und Verrutschen der Prothese. Für eine solche Lösung sind mindesten zwei Implantate erforderlich.

Implantate wurden an Stellen mit guter Knochenqualität und einer statisch günstigen Position eingesetzt

Bild 16: Implantate wurden an Stellen mit guter Knochenqualität und einer statisch günstigen Position eingesetzt

Mit Abutments versehene Implantate (in diesem Fall Locator ® Abutments)

Bild 17: Mit Abutments versehene Implantate (in diesem Fall Locator ® Abutments)

Mit Druckknöpfen ausgestatteter Zahnersatz

Bild 18: Mit Druckknöpfen ausgestatteter Zahnersatz

: Final eingesetzte Implantatversorgung, problemlos vom Patienten herausnehmbar.

Bild 19: Final eingesetzte Implantatversorgung, problemlos vom Patienten herausnehmbar.

Die obengenannten Fallbeispiele und Lösungen zeigen, dass die Behandlungsmöglichkeiten der heutigen Implantologie mit dem Aadva Implantatsystem ein breites Spektrum an fortschrittlichen Dentallösungen bieten, um Ihnen Ihr Kauvermögen, das ästhetische Aussehen Ihrer Zähne, sowie die Freude am Essen – und damit Ihre Gesundheit und Ihre Lebensqualität – wieder zurück zu geben


Mit den besten Wünschen für Ihr dentales Wohlbefinden,
Ihr GC Tech-Team